Ruediger Dahlke, Hans Christian Meiser, Safi Nidiaye

Alles auf Anfang - Teil 02

Liebe

Eine Stunde.
Meditation, Stille, innerer Dialog.
Chancen, Potenziale und Alternativen.
Einkehr, Umkehr, Rückkehr.
Jeden Morgen.
Eine Stunde.
Auf Radio 39.

Alles auf Anfang - Teil 02

Veröffentlicht am

Liebe

Ruediger Dahlke, Hans Christian Meiser, Safi Nidiaye

Seite 1 von 3

Die Kraft der Liebe in sich wachrufen

Eine Meditation von Safi Nidiaye.

All meine Kräfte will ich sammeln für diesen neuen Tag. Ich weiß, meine höchste Kraft kommt weder aus der Nahrung, noch aus der Erholung des Schafes, sondern aus der Liebe, die in meinem Herzen wohnt.

Der Liebe zu meinen Lieben. Der Liebe zu meinem Selbst. Meinem Gott. Meinem Ideal. Aus meiner Liebe zu dem, das ich so sehr liebe, dass ich ihm mein Leben opfern möchte. Nicht, indem ich dafür sterbe, sondern indem ich ihm mein Leben weihe.

Diese Liebe ist es, die mich mit Kraft erfüllt, mit Mut und mit Freude. Ich rufe diese Liebe, rufe sie in mir wach durch die Kraft der Erinnerung, der Sehnsucht, der Imagination. Durch die Kraft meines Wunsches, meines Willens, meines Gebets. Erfüllt diese Liebe mein Herz, so bin ich unbesiegbar.

7:30: Die Minute Ihres Lebens – Wie nur 60 Sekunden am Tag Sie positiv verändern

Eine Affirmation von Dr. Hans Christian Meiser

Ich bin ein Teil von allem. Alles ist in mir. Ich bin positiv gestimmt.
Ich entdecke die Fülle des Lebens und die Lust am Hiersein neu.

Ich bin ein Teil von allem. Alles ist in mir. Ich bin positiv gestimmt.
Ich entdecke die Fülle des Lebens und die Lust am Hiersein neu.

Ich bin ein Teil von allem. Alles ist in mir. Ich bin positiv gestimmt.
Ich entdecke die Fülle des Lebens und die Lust am Hiersein neu.

Ich bin ein Teil von allem. Alles ist in mir. Ich bin positiv gestimmt.
Ich entdecke die Fülle des Lebens und die Lust am Hiersein neu.

Liebe

Eine Meditation Dr. med. Ruediger Dahlke.

Legen oder setzen Sie sich ganz entspannt hin und lassen Sie Ihre Augen zugehen. Lassen Sie sich tiefer sinken. Mit jedem Ausatmen ein Stückchen tiefer und weiter in dieses Gefühl der Ruhe, der Stille. Zeit und Raum werden immer unwichtiger. Gleichgültig, wie entspannt Sie schon sind, können Sie noch ein bisschen mehr loslassen, sich fallen lassen. Dem Augenblick anvertrauen entwickelt sich ganz von selbst. Aus der eigenen Tiefe kommen Gedanken, entwickeln sich die Atemzüge. In jedem Ausatmen liegt die Chance, sich noch mehr fallen zu lassen, einfach geschehen zu lassen. Was von selbst geschieht, ist gut. Und was nicht von selbst geschieht, ist genauso gut. Jetzt, in diesem Augenblick, kannst du dich einfach dem Moment anvertrauen. Und eine Situation vor deinem inneren Auge entstehen lassen, in der du dich sehr, sehr wohlfühlst, geradezu glücklich bist. Ganz verbunden mit dir in diesem Augenblick, dich annehmend, dich wohlfühlend in deinem Körper. Die Entspannung in ihm wahrnehmend.

Während du diesem Gedanken nach Glücklich sein nachgehst, kannst du spüren, wie dieses Glück sich weiterentwickelt. Wenn du dich diesem Augenblick noch mehr hingeben kannst, dich noch mehr in die Resonanz mit dem Augenblick hineinbegibst, wird es noch leichter, diesen Moment anzunehmen, ja zu lieben. Eins zu werden mit ihm, eins zu werden mit dir. Spüre jetzt deinen Körper. Spüre die Resonanz, eins zu werden mit den Tönen der Musik im Hintergrund, den Worten, diesem Gefühl von Glücklich sein, von Annahme und Selbstannahme.

Lass eine Situation vor deinem inneren Auge entstehen mit einer sehr guten, vielleicht der besten Freundin, oder einem sehr guten, vielleicht dem besten Freund. Eine Situation, in der du es spüren kannst, dieses ‚Liebe deinen Nächsten‘ – diese Freundin, diesen Freund – wie dich selbst. Spüre, wie sehr du dich überhaupt selbst liebst. Jetzt in diesem Moment mag das gut möglich sein, dass du dich und diesen Moment nimmst, so wie ihr seid, dich sogar liebst.

Dieser Gedanke, einen Körper zu haben, in dem du als Seele leben kannst, leben darfst. Dieses Gefühl, dich annehmen zu können, wie du bist, dich lieben zu können, wie du bist. Und diese beste Freundin, diesen besten Freund anzunehmen, wie sie sind. Jetzt und überhaupt. Diese Offenheit zu spüren für diese beglückende Erfahrung, dass es in Ordnung ist, du in Ordnung bist, wenn du dich annimmst, wie du bist, wie diese Freundin, dieser Freund sind.

Und tiefer sinkend spürst du, dass diesem Prinzip der Resonanz, des sich Öffnens für die Mitwelt, sogar für die Anderswelt, so leicht nachzugeben ist, so dass Zeit und Raum wirklich eins werden. Gleichgültig, wie offen du schon bist, für das was ist, kannst du dich vielleicht noch ein bisschen mehr öffnen, mitschwingen, dich diesem Moment anvertrauen. Jetzt, wo du wahrnehmen kannst, wie leicht es ist, die Freunde zu lieben, die Nächsten; dir so nahe, so ähnlich. Du tiefer sinkend sogar wahrnehmen kannst, dass es natürlich auch möglich ist, die Feinde zu lieben, oder wie diese große Aufgabe lautet. Und vielleicht gibt es da sogar eine Situation, in der es dir bereits gelungen ist, jemanden, der früher Feind war, herein zu lassen, in Resonanz zu gehen. Zu spüren, dass das, was du als feindlich empfunden hast, auch ein Teil von dir ist. Um dann diese noch viel beglückendere Erfahrung zu machen, den Gegenpol, den Gegensatz zu lieben, mitzuschwingen, indem zu einen Moment deiner Zeit in seinen Mokassins gehst. Dich verbindest und öffnest, dich einschwingst und vielleicht mit dem Bild dieser Erfahrung noch tiefer sinken kannst.

Um jetzt hier, in diesem Augenblick dieses Morgens zu spüren, dass diesem Prinzip des sich Öffnens, des Mitschwingens, des in Resonanzgehens, des Liebens keine Grenzen gesetzt sind. Weil es alle Grenzen durchdringt. Uns eins werden lässt mit der Welt jenseits der Grenzen, des Ganzen, der Mitwelt. Du kannst diesen Moment einfach genießen. Das Einverstanden sein. Diese völlige Hingabe an das, was jetzt ist. Dich berührend und alles berührend. Wie beglückend es ist, das Wort ‚Liebe‘ mit Erfahrung zu verbinden, mit diesem Seins-Gefühl der Verbundenheit, des Mitschwingens. Des in Resonanzgehens, des Zurücktönens.

BLonhaarige Frau im Sonnenlicht: Nun bleibe einfach in diesem Gefühl von Offenheit – so sehr, wie du es möchtest – und tauche allmählich aus dieser Erfahrung wieder auf.

Du nimmst dir einfach diesen Moment, den Anfang dieses Tages, um dich einzulassen auf diesen Tag, mit den Erfahrungen, die er dir noch offenbaren wird. Mit dem Wissen um all die Erfahrungen, die schon hinter dir liegen, eigentlich in dir liegen und in dir mitschwingen. Mit diesem Gefühl von ausgesöhnt sein mit deiner Vergangenheit wird es so viel leichter, die Gegenwart anzunehmen und in dir die Offenheit zu spüren für die Zukunft.
Nun bleibe einfach in diesem Gefühl von Offenheit – so sehr, wie du es möchtest – und tauche allmählich aus dieser Erfahrung wieder auf. Lass deine Augen noch geschlossen. Erinnere dich an alles, was du in dieser etwas anderen Welt der Entspannung erlebt hast. Und spüre die Offenheit, dass dir dazu noch mehr einfällt, wenn du jetzt allmählich wieder zurückkommst.

Die Augen immer noch geschlossen, nimmst du deine eigenen Ohren in die Hand. Beginne deine Ohrläppchen zu massieren, wissend, dass im Ohr der ganze Mensch liegt, wie ein Embryo kurz vor der Geburt. Während du deine Ohrläppchen massierst und dann mit Daumen und Zeigefinger am äußeren Ohrrand entlangwanderst, massierst du gedanklich deine Halswirbelsäule, an der Stelle, an der sie sich an deinen Hinterkopf anschließt, deine Brustwirbelsäule, deine Lendenwirbelsäule, deine ganze Weltachse entlang des äußeren Ohrrandes. Bringe durch dein Ohr deinen ganzen Körper in den Augenblick, massiere ihn durch.

Lass deine Augen allmählich wieder aufgehen. Orientiere dich wieder an diesem Morgen mit seinen Chancen eines ganzen Tages vor dir. Nimm deinen Atem wieder aktiv und bewusst in die Hand. Dann atmen Sie einmal tief durch und kommen Sie wieder in dieser etwas distanzierteren Welt an, in der wir wieder per Sie sind, und dieser Tag auf Sie wartet. Aber mit dem Wissen um die Seele, die in Ihnen existiert und mit allem per Du ist. Viel verbundener, viel bereiter, sich in Liebe mit allem zu verbinden.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Tag.

Lesen Sie auch den bereits erschienenen Teil 01 der Kolumne „Alles auf Anfang“.

Zurück